Ekonomi

Protein patlaması ve El-Niño etkisi: süt ürünleri yakında daha pahalı olabilir

Kısaca

Süt ürünlerinde fiyat artışı sinyalleri; bağımsız görüşler doğruladığı iddia edilen üretici birlikleri El Niño ve yaz kuraklığı, bölgesel milhanı etkiledi; dünya tedarikini baskılıyor Fiyat etkileri perakende belgelerinde görülüyor; izlenecek yaklaşım maliyetleri nötrlemede önemli

Ana mesele

Süt ürünlerinde fiyat baskıları artıyor; El Niño ve kuraklık etkisiyle maliyetler yükselebilir

Ne değişti?

El Niño’nun etkileriyle dünya süt tedarikinde ağustos sonrası görülen düşüş olası fiyat artışını tetikliyor

Beni nasıl etkiler?

Okuyucuya tüketim maliyetlerinde artış ve tedarik riskleri konusunda farkındalık kazandırır

Ne oldu?

Milchindustrie-Verband (MIV) tarafından süt ürünlerinde fiyat artışları için görüşmeler başlatıldığı belirtildi; fiyatlar henüz netleşmedi.

Neden şimdi?

El Niño etkisi ve kuraklık nedeniyle dünya süt arzında baskı bekleniyor; bu durum Avrupa ve Almanya’daki üretimi de etkileyebilir.

Neden önemli?

Süt ürünleri ana tüketim kalemlerinden; maliyet baskısı tüketici fiyatlarına yansıyabilir.

Kimler etkileniyor?

  • Tüketiciler
  • Perakende zincirleri
  • Üretici birlikleri
  • İthalat yapan firmalar

Sektör ve piyasa etkisi

Gıda perakendesinde marj baskısı artabilir; ihracat yönlü hareketler fiyatları etkiler

Riskler

  • Fiyat dalgalanmaları tüketici güvenini azaltabilir
  • Tedarik zinciri aksamaları maliyetleri artırabilir
  • Kamu politikaları ve sübvansiyonlar değişebilir

Takip edilmesi gerekenler

  • El Niño gelişmeleri güncel kalacak mı?
  • Kuraklık bölgelerde üretimi nasıl etkiler?

Haberin tamamı

Milch, Joghurt und Quark könnten schon bald wieder teurer werden. „Erhebliche Preissteigerungen für Milchprodukte“ seien „dringend notwendig“, teilte der Milchindustrie-Verband (MIV) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Erste Gespräche zu den anstehenden Kontraktverhandlungen über die sogenannte Weiße Linie (also Trinkmilch, Joghurt, Quark und ähnliche Frischeprodukte) seien bereits gestartet, hieß es vom Verband, der zu laufenden Verhandlungen selbst keine konkreten Zahlen nennen wollte. Zuvor hatte die „Lebensmittelzeitung“ berichtet.

Der Milchpreis liege derzeit rund ein Viertel niedriger als im Vorjahreszeitraum und habe damit ein Fünfjahrestief erreicht, so der MIV. Aus Sicht des Verbands sprechen mehrere Faktoren für steigende Preise: Der Absatz von Milch und Milchprodukten laufe sowohl in Deutschland als auch international ausgesprochen gut. Zudem habe die sommerliche Dürrephase in Deutschland und Europa die Milchanlieferung regional stark einbrechen lassen. Viele Experten rechneten zusätzlich durch einen starken El-Niño-Effekt im tropischen Pazifik mit einer deutlichen Abschwächung der weltweiten Milchanlieferung. Der El-Niño-Effekt kann in wichtigen Molkereiexportregionen zu Dürren führen.

Der Weltmarkt hat für die deutsche Milchwirtschaft erhebliches Gewicht: Nach Angaben des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) gehen 49 Prozent der hierzulande hergestellten Milchprodukte in den Export. Entwicklungen auf dem Weltmarkt schlagen sich damit unmittelbar auf den deutschen Milchpreis durch.

Erste Anzeichen für eine Wende gab es zuletzt bereits bei Butter: Nach einem starken Preisverfall Ende 2025, der Butter zeitweise unter die Marke von einem Euro pro 250-Gramm-Päckchen gedrückt und Bauernverbände zu Protesten veranlasst hatte, zog der Preis wieder an. Supermärkte und Discounter erhöhten den Preis für Eigenmarken-Päckchen Mitte September um 14 Cent auf 1,19 Euro. Auch bei Käse, Milchpulver und Proteinprodukten ziehen die Erlöse an, während der Preis für frische Vollmilch das Jahr über bei rund 95 Cent pro Liter stabil geblieben ist.

Auch der Proteinboom spiele eine Rolle, sagt Kerstin Keunecke von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI). Molkenproteinkonzentrate seien derzeit stark gefragt. Für deren Herstellung werde Molkenkonzentrat benötigt, das entsprechend knapp und hochpreisig sei. Molke ist das flüssige Nebenprodukt, das bei der Käseherstellung aus Milch entsteht.

Die Landwirte drängen darauf, von der erwarteten Preiswende zu profitieren. „Der Deutsche Bauernverband fordert, dass sich abzeichnende Markterholungen bei Milch zeitnah an die Erzeuger weitergegeben werden, da Dünger-, Energie- und Treibstoffkosten die Betriebe weiter erheblich belasten“, sagte der Vizepräsident des Bauernverbandes und Milchpräsident Karsten Schmal. Wer künftig hochwertige Milchprodukte aus heimischer Erzeugung wolle, müsse sicherstellen, „dass steigende Erlöse fair entlang der Wertschöpfungskette verteilt werden und bei den Milcherzeugern ankommen“, so Schmal.

Ähnlich äußerte sich der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). Angesichts zurückgehender Milchanlieferungen und einer deutlich besseren Nachfrage vor allem nach Milcheiweiß sei die Forderung nach höheren Preisen für Trinkmilch und Quark „höchst angebracht“, sagte ein Sprecher.

Kaynaklar

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